Mitgliederversammlung der Apatiner Gemeinschaft e. V.,

am 09.04.2017, im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen.

 

Begrüßungsrede des Vorsitzenden Petar Mijatović:

 

es ist uns eine große Ehre, unserer Apatiner Gemeinschaft e.V. dienen zu dürfen. Euer erbrachtes Vertrauen in die Arbeit des gesamten Vorstandes verpflichtet uns zutiefst und wir möchten uns in der Zukunft, wie auch in vergangenen Jahren, mit donauschwäbischem Herzblut für den aktiven Fortbestand des Vereins einsetzen.

 

Lassen sie uns gemeinsam alles Menschliche versuchen, die Kultur der donauschwäbischen Apatiner Heimat lange für unsere Nachfahren hier und in der alten Heimat zu erhalten. Deshalb müssen wir diesen Aufruf an unsere Nachfahren heute und morgen auch weitergeben und sie jeden Tag daran erinnern, dass sie sich in unsere Gemeinschaft mit ihren neuen Ideen von Herzen einbringen können. Sie werden merken, dass die Begrüßung vergleichbar mit der Begrüßung aus der vergangenen Mitgliederversammlung ist. Die Kernaussage ist ja heute, wie auch jedes Jahr aktuell.

 

Wir haben die Projektträgerschaft zur Renovierung beschädigter Türme der Herz-Jesu Kirche in Apatin übernommen. Die finanzielle Mittel haben wir im Ansatz gesichert und es soll, nachdem Formalitäten mit den Bauämtern geklärt sind, zur Realisierung des Projektes kommen. Wir hoffen, dass wir nach der Osterzeit 2017 einen fristgerechten Vertrag mit der ausführenden Baufirma abschließen können und dass somit die notwendigen Arbeiten noch diesen Sommer beginnen können.

 

Das Jahr 2017 ist ein Jahr voller Aktivitäten, die wir mit Freude angepackt haben und anpacken wollen. Die Organisation und Betreuung der Konzerte des neu gegründeten Ensembles Paul Abraham Anfang März in Apatin und Sombor und im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen am 07. Mai. Die Donaukreuzfahrt von 30.07.-10.08.2017 von Passau nach Apatin und zurück. Unser Treffen zum Totengedenken und der Kirchweihfeier am 02.09. im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen mit unseren Apatiner Priestern Dr. Josef Sayer und Jakob Pfeifer. Es sind aber auch die vielen andere Projekte die unseren Verein im Kern erhalten und ausbauen, diese Projektarbeit muss an dieser Stelle auch geehrt werden. Es ist die Redaktion unserer Heimatblätter durch Rüdiger Hess, die Familienforschung durch Michael Stanzel, die Kontaktpflege durch Käthe Hanak, aber auch die fleißige Arbeit in Apatin vor Ort durch Herr Boris Mašić.

Ensemble „Paul Abraham“, Konzerte in Apatin und Sombor am 03. und 04. März 2017

Bericht von Petar Mijatović.

Bericht_Konzert.pdf
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Besuchsbericht Apatin und Batschka, 27.02. - 05.03.2017, Aktivitäten und Projekte

Bericht von Petar Mijatović

Bes_Ber_Apatin.pdf
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Anleger für Schiffe durch Treibeis beschädigt

 

Eingesandt von Boris Mašić, am 14. Januar 2017

 

Und darunter ein neues Bild, vom 12. Februar 2017

 

Wir hoffen, dass der Anleger für Schiffe im Apatiner Donauhafen bis zum 02. August 2017 repariert werden kann. Das Kreuzfahrtschiff MS Rossini soll dort an diesem Tag für die Passagiere, der durch die Apatiner Gemeinschaft e. V. organisierten Donaukreuzfahrt, anlegen. Wenn die Reparatur bis dahin nicht fertig sein sollte, könnte das Schiff z. B. in Mohacs oder  Novi Sad anlegen, und die Apatin-Passagiere würden mit Bussen zurück nach Apatin fahren.

Das Ministerium des Innern der Bundesrepublik Deutschland entschädigt Zwangsarbeit nach dem II Weltkrieg.

Anträge sind bis 31. Dezember 2017 zu stellen.

 

Sie können sich an Landsmannschaft der Donauschwaben, Herrn Jerger wenden. Von dort erhalten Sie einen Erfassungs-Fragebogen; Adresse sehen Sie ganz unten im Brief.

 

Oder direkt an das Bundesverwaltungsamt, Außenstelle Hamm, Alter Uentropper Weg 2, 59071 Hamm

 

Die Landsmannschaft der Donauschwaben schreibt Ihnen dann:

 

Sehr geehrte Frau, sehr geehrter Herr,

 

danke für Ihre Anfrage. Als Anlage sende ich Ihnen den Erfassungsbogen, den Sie mir ausgefüllt zurücksenden. Es ist egal ob Sie in der Lagerzeit oder danach Zwangsarbeit leisten mussten. Wer damals ein Kleinkind war und keine Zwangsarbeit leistete, ist von der Antragstellung ausgeschlossen.

Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat beschlossen diese Zwangsarbeitszeit deutscher Zivilisten anzuerkennen und dafür eine einmalige finanzielle Leistung von ca. 2.500 € zu zahlen.

Derzeit wurden vom Bundesministerium des Inneren die Richtlinien und ein Antragformular erarbeitet, welche seit Mitte August 2016 vorliegen.

Antragsberechtigt sind nur lebende Personen, außer eine betroffene Person ist nach dem 27. November 2015 verstorben, dann können auch Erben einen Antrag stellen.

 

Damit die Landsmannschaft die berechtigten Personen informieren kann, hat sie eine Erfassungsliste erstellt. Die darin enthaltenen persönlichen Daten werden nicht an Dritte weitergereicht und dienen einzig dazu unsere Landsleute zu informieren und mit dem Antrag zu versorgen.

Wenn Sie in der Lagerzeit oder danach zur Zwangsarbeit im damaligen Heimatland verpflichtet waren oder zur Zwangsarbeit nach Russland verschleppt waren, bitten wir Sie den beigefügten Erfassungsbogen ausgefüllt an die angegebene Anschrift zu senden.

 

Landsmannschaft der Donauschwaben Bundesverband e.V.

Herrn

Josef Jerger, stellv. Bundesvorsitzender

Anebosstr. 7

 

67065 Ludwigshafen

 

Tel.: 0621/575876, Fax: 0621/5297822

eMail: jerger.josef@t-online.de

 

Das Bundesministerium des Innern informiert darüber auf seiner Homepage ebenfalls, unter:

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Gesellschaft-Verfassung/adz-anerkennungsrichtlinie.html

 

Das Antragsformular:

https://www.dokst.de/main/sites/default/files/u59/antrag_anerkennung_deutsche_zwangsarbeiter.pdf